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Die Stadt Illertissen macht sich zusammen mit der heimischen Landwirtschaft dafür stark, dass auch in Zukunft auf Illertisser Feldern keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden. Im September letzten Jahres hat der Bau- und Umweltausschuss einstimmig beschlossen, sich der Initiative „Unsere Region soll gentechnikfrei bleiben" anzuschließen. Die ersten Aktionen für ein gentechnikfreies Illertissen laufen jetzt konkret an. Zunächst wird die Stadt mit allen Landwirten und Verpächtern landwirtschaftlicher Nutzflächen Kontakt aufnehmen mit der Bitte, sich an dem gemeinsamen Umweltprojekt für Illertissen zu beteiligen. Ziel ist es, dass sich die Landwirte und Verpächter mit Unterschrift selbst verpflichten, freiwillig auf den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut zu verzichten. Im Gegenzug erhalten sie dann auf Wunsch von der Stadt öffentlichkeitswirksame Schilder mit der Aufschrift „Keine Gentechnik auf unseren Feldern". Damit können sie für sich und die gute Sache werben und machen die ausschließliche Verwendung von naturbelassenem, gentechnisch unverändertem Saatgut auch optisch sichtbar. Vor der Maisaussaat Ende März / Anfang April soll dann mit den Vertretern aller konkret Beteiligten eine weitere PR-Veranstaltung stattfinden, bei der Landwirte und Stadt der Initiative „Unsere Region soll gentechnikfrei bleiben" nochmals Nachdruck verleihen. Bild: Stoßen die Initiative „Unsere Region soll gentechnikfrei bleiben" jetzt konkret an: Bürgermeisterin Marita Kaiser und Sachgebietsleiter für Bauordnung und Umwelt Gerhard Steinle mit dem Schild der Aktion.
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