Verstärkte Kontrolle der Biomülltonnen

Ein immer größer werdendes Problem bei der Kompostierung der Bioabfälle ist der hohe Anteil von Restmüll, wie Plastik, Glas und Konservendosen, welcher fälschlicherweise in der Biotonne landet. Die Mehrkosten für die Sortierung und Entsorgung tragen dabei alle Gebührenzahler.

Die Stadt Illertissen möchte daher erneut durch Kontrollen der Biomülltonnen die Bioabfallqualität verbessern. Es gilt, die Müllsünder ausfindig zu machen, durch deren unüberlegtes und falsches Verhalt die Nutzung des wertvollen Rohstoffs Bioabfall erschwert wird.

Daher werden in den kommenden Wochen die Biomülltonnen verstärkt kontrolliert.

Bei den Kontrollen wird vor der Abfuhr überprüft, ob unerlaubt andere Abfallarten in der Biomülltonne entsorgt wurden. Stark verschmutzte Tonnen erhalten die „rote Karte“. Dies bedeutet, dass die Biomülltonnen nicht geleert werden und durch die betroffenen Bürger nachsortiert werden müssen. Leicht verschmutzte Tonnen erhalten einmalig eine Verwarnung, die „gelbe Karte“.

In die Biomülltonne gehören nur solche Abfälle, die sich kompostieren lassen: organische Abfälle, die im alltäglichen Haushalt anfallen, wie zum Beispiel unverpackte Lebensmittelreste, Küchenabfälle, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Grünschnitt, Blumen, Blumenerde, Laub sowie Moos.

Keinesfalls gehören Kunststoffe, Verpackungen und sonstiger Restmüll in die Biomülltonne und auch keine vermeintlich biologisch abbaubaren Kunststoffbeutel (auf Basis von Kartoffel- und Maisstärke). Auch hier läuft man Gefahr, dass die Bioabfalltonne wegen Fehlbefüllung nicht entleert wird und stehen bleibt. Sinnvoll ist es, hier ausschließlich Abfalltüten aus Papier oder einfach Zeitungspapier zum Einwickeln der Bioabfälle aus dem Küchenbereich zu benutzen.

Nur anhand dieser Maßnahmen wird weiterhin eine umweltfreundliche und ordnungsgemäße Verwertung der Bioabfälle sichergestellt.

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