Zinsausschüttung aus der Albert- und Reinhold-Bohl-Stiftung;

Einmalige Zuwendungen an bedürftige und begabte Schüler bzw. Studierende an

weiterführenden Schulen (einschließlich M-Zug der Hauptschulen) und Hochschulen

 

Die zuständigen Gremien des Landkreises Neu-Ulm werden sich mit der jährlichen Ausschüttung der Zinserträge aus der Albert- und Reinhold-Bohl-Stiftung befassen. Nach Maßgabe der Satzung der Albert- und Reinhold-Bohl-Stiftung und der vom Kreisausschuss des Landkreises Neu-Ulm beschlossenen Richtlinien werden Zuwendungen an begabte und bedürftige SchülerInnen/Studenten an weiterführenden Schulen (einschließlich Hauptschulen mit M-Zug) oder an Hochschulen vergeben, die in dem an den Landkreis Neu-Ulm gefallenen Gebietsteil des früheren Landkreises Illertissen ihren Wohnsitz haben.

 

Das grundsätzliche Vorschlagsrecht steht den im Bereich des ehemaligen Landkreises Illertissen gelegenen weiterführenden Schulen (inkl. Hauptschulen mit M-Zug für die Schüler des M-Zugs) und den Gemeinden des ehemaligen Landkreises Illertissen, die nunmehr zum Landkreis Neu-Ulm gehören, zu. Hierzu ist Schülern/Schülerinnen und Studenten/Studentinnen, die für eine Zuwendung in Betracht kommen, ein Antrag mit der bestätigten Durchschnittsnote (Höchstgrenze 2,80) des vorangegangenen Schuljahres 2016/2017 auszuhändigen.

 

Die insgesamt zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Mittel sind von vergleichsweise

beschränktem Umfang (in der Regel jährlich zwischen ca. 500 und 700 Euro). Falls

entsprechende Bedürftigkeit gegeben ist, werden gewährt:

400 Euro bei einem Notendurchschnitt von 1,00 bis 1,80

300 Euro bei einem Notendurchschnitt von 1,81 bis 2,25

150 Euro bei einem Notendurchschnitt von 2,26 bis 2,80.

Daraus folgt, dass in der Regel 2 bis maximal 5 Antragsteller eine Zuwendung erhalten können. Maßgebliches Kriterium ist die Bedürftigkeit. Diese ergibt sich aus dem Nettoeinkommen des Antragstellers, seiner Eltern/ggf. anderer Unterhaltspflichtiger abzüglich finanzieller Belastungen durch Darlehensrückzahlungen zum Ausbau oder Kauf einer Eigentumswohnung oder durch die monatliche Wohnungskaltmiete. Unter das Nettoeinkommen fallen insbesondere Arbeitsverdienst, Renten, Unterhaltszahlungen, SGB II-Leistungen sowie Zins- und sonstige Kapitaleinnahmen; Kindergeld wird nicht angerechnet. Für Geschwister wird grundsätzlich (d.h. sofern diese noch nicht berufstätig sind) pro Person ein monatlicher Freibetrag in Höhe von 100 Euro in Ansatz gebracht.

 

Unter den Antragstellern wird nach dem Grad der Bedürftigkeit eine Rangfolge gebildet. Die

ermittelten bedürftigen Antragsteller erhalten dann in Abhängigkeit von ihrem Notendurchschnitt eine einmalige Zuwendung. Antragsteller, die aufgrund der Bedürftigkeitsprüfung auf Rängen platziert werden, für welche die Zinserträge der Stiftung nicht mehr ausreichen, können keine Zuwendung erhalten.

 

Die Antragsformulare liegen bei der Stadt Illertissen im Bürgerbüro zur Abholung bereit oder können hier runtergeladen werden.

Die ausgefüllten und unterschriebenen Anträge sind bis spätestens 28.09.2018 direkt an das Landratsamt Neu-Ulm, Finanzmanagement, Kantstraße 8, 89231 Neu-Ulm, zu übersenden. Unvollständig oder verspätet eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden.

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